Iris
18 Aug 2010
Schwertlilien, die häufig im Blumenfachhandel unter dem botanischen Namen Iris vertrieben werden zählen aufgrund ihrer großen in unterschiedlichsten Färbungen auftretenden Blütenblätter zu den beliebtesten Schnittblumen auf dem Markt. Ob die Leopardenblume, eine Irisgattung im Raubtierlook oder die asiatische Sumpf-Schwertlilie in ihrer betörenden Exotik, Irise eignen sich hervorragen für ausgefallene Sträuße. Am häufigsten im Blumenladen ist wohl die Holland-Iris zu finden, die mit ihrem tiefen melancholischen Blau zu den wohl Erhabensten unter den Schnittblumen zählt. Ihren Namen verdankt die edle Blume der griechischen Göttin des Regenbogens, die auch mit ihrem Namen dem wohl magischsten Teil des Auges Pate stand.
Zu den Hauptlieferanten der Schwertlilien, zählen England und die USA, die mit immer ausgefalleneren Züchtungen den weltweiten Blumenmarkt bereichern. Schon im Mittelalter beliebt, nicht nur wegen ihrer die Damenwelt verzaubernden Erscheinung, sondern auch aufgrund des veilchenartigen Dufts, den die Knolle mancher Untergattungen verströmt als Essence für so manches Wässerchen und Heilmittel geschätzt. Aufgrund der breiten Spannweite der Gattung mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen an Wuchsstandort und Lichtverhältnisse ist es ganzjährig möglich, Irise zu erwerben. Auch im heimischen Garten und Gewächshaus lassen sich Irise kultivieren, wenn auch nicht ganz unkompliziert. Ob aus dem eigenen Beet oder dem Blumengeschäft ihres Vertrauens, mit einer Iris hat man immer ein ganz besonderes Geschenk, sei es für die eigene Mutter oder die Angebetete.
Mit ihrem langen schlanken Blättern, ihrem hohen Wuchs und der sinnlichen Blüte – pure Weiblichkeit – eignet sich die Iris nicht nur für Straußarrangements, sondern macht auch einzeln oder zu zweit in einer wohlgeformten schmalen Vase eine gute Figur.