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Schmuck
Bereits bei Funden aus der Steinzeit machte man die Entdeckung, dass Männer und Frauen Schmuck als Kunstgegenstände trugen. Häufig handelte es sich dabei um Materialien, die zum Beispiel aus Tierknochen gewonnen wurden. Der Schmuck sollte schon damals Besonderheit und Größe eines bestimmten Menschen darstellen. Je filigraner und ausgearbeiteter ein Schmuckstück war, desto angesehener war wohl dessen Träger.
Dies setzte sich auch bei den nachfolgenden Generationen der Menschheit fort. In der Antike und im Mittelalter war kunstvoller Schmuck aus Gold und Silber oder anderen edlen Materialien hauptsächlich dem Adel vorbehalten.
Das einfache Volk konnte sich derartige Kunstgegenstände nur sehr begrenzt leisten.
Später kaufte sich auch das aufstrebende Bürgertum Schmuck um Wohlstand und Reichtum nach außen zu zeigen.
Häufig wurde der Familienschmuck von einer Generation auf die andere vererbt. Der Schmuck diente natürlich immer auch als Geldanlage. In einigen Kulturen dient Goldschmuck bis in die heutige Zeit als Mitgift für Ehefrauen.
Auf der anderen Seite wird in der Welt der Reichen und Schönen sehr ausgefallener Schmuck bekannter Designer getragen. Hier wird neben den Materialkosten und dem Arbeitsaufwand auch der Name eines bekannten Designers als Künstler bezahlt. In aufwändigen Auktionen wird edler Schmuck oft zu sehr hohen Preisen versteigert.
Reiche Leute, die hier mitsteigern, sollten auf jeden Fall einen Schmuckkenner an ihrere Seite haben. Nur so können sie sich über den Wert eines Schmuckgegenstandes klar sein.
